Tag 2 in Turin 2006
Rodeln und Bob seit langem völlig degeneriert
Noch bis in die Siebzigerjahre des letzten Jahrhunderts haben frischgebackene Eltern ihren Nachwuchs gern nach erfolgreichen Olympioniken benannt. Harry Glass, Waldemar Cierpinski, Kristin Otto und selbst Ortrun Enderlein standen gern Pate. Wer aber nennt seine Rangen heute nach Erdmanns Susi und Hackls Schorsch? Kaum jemand. Liegt aber wohl nicht an diesen trefflichen Athleten, sondern daran, dass ihre Sportarten an Popularität verlieren.
Dem könnte man leicht abhelfen. Die Rennschlittensportler bräuchten nur wie einst mit Massenstart den Hang hinabzurodeln. Man nehme die Startmaschine aus Hoppegarten oder von einer beliebigen anderen Galopprennbahn.
Wer zuerst unten ist, ist Olympiasieger! (but beware the Limbo-Dancer!)
Harry, sprich die Sache doch bitte mal an, wenn du heute abend in der ARD bei Waldi den Manuel machst.
Entschuldige, das Kommentarformular ist zurzeit geschlossen.