Torsten Frings, Jan Ullrich und Bruno Braunbär

Posted on Dienstag 4 Juli 2006

Nun hat es den Bremer Lümmel doch erwischt
Die Strafe für das regelwidrige Verhalten von Torsten Frings ist geringer ausgefallen als für die beiden anderen tragischen Figuren dieser Tage. Da hätte man so schön Trikots tauschen können, und da haut er doch dem Argentinier Cruz auf die Nase. Und sagt vor der versammelten Weltpresse: „Ich habe nichts gemacht. Ich habe mich in einem Pulk befunden […] da habe ich zu meinem Schutz die Hände nach vorn gestreckt, mehr war nicht.“ Nur ein Tag Sperre, heute im Halbfinale.

Bruno hat niemandem geschadet, Jan Ullrich vor allem sich selbst, Torsten Frings jedoch hat der ganzen Schlaaand-Nation, dem SV Werder, dem Ruf von Alemannia Aachen und seiner Alsdorfer Kinderstube geschadet. Ich bin dafür, dass er auch beim Spiel um Platz 3 in Stuttgart auf der Tribüne sitzt.

Cruz und Frings2006 hier!
VerbrüderungElli Pirelli am Potsdamer Platz

Nach dem Spiel Schlaaand gegen Argentinien am Potsdamer Platz in Berlin


  1.  
    04.07.2006 | 11:07
     

    Ich glaub, das war ein taktisches Foul, weil hätte er den einfachen Stinkefinger gezeigt, dann hätte er gleich nach Hause fahren und sich auch nicht mehr bei Nationalmannschaft blicken lassen können. Anrotzen wäre auch möglich gewesen, Rote Karte und auch ein Spiel Pause.

  2.  
    04.07.2006 | 11:15
     

    Ein taktisches Foul? Weil er in Stuttgart am Sonnabend noch gebraucht wird?

  3.  
    Norbert
    04.07.2006 | 14:35
     

    Eigentlich ist ja Matthias Sammer schuld, dass die ganze Choose so exorbitant eskalierte. Da hat doch der Choleriker aus dem Osten (wurde ihm bei Dynamo Dresden so eingeimpft ??? Rudimente des BFC-Hasses??) die ganze (naja, die halbe) Weltöffentlichkeit mit seinem Genöle aufgewiegelt. Vielleicht aber auch taktisches Kalkül, der Bursche hat doch mal beim FC Mafia Internazionale gespielt?? Sei es, wie es sei, Spielsperre auf Bewährung ist Neuland im altbackenen Regelwerk der FIFA-Juristen! Und im Gegensatz zu Christian Beeck („Wir haben mit der notwendigen fairen Brutalität gespielt“) war die Aktion von Herrn Frings noch Kategorie „hinterhältiges Weichei“.
    Nun also mit ohne Frings gegen Italien, wird schon nicht 1:4 ausgehen.
    Aber das traurigste an dieser WM ist:
    Ab Montag haben sich Frau Merkel und Herr Beckenbauer nicht mehr öffentlich lieb.
    Habe fertig!

  4.  
    04.07.2006 | 15:24
     

    Ob es nun Sammer war, oder wer auch immer, der dem Frings die Kinderstube verdorben hat.

    Mich freut an der Affäre auch, dass Tim Borowski vielleicht eine zweite Chance erhält. Das wäre dann insgesamt schon die dritte Chance, seit er bei meiner Mutter Lesen, Schreiben und Rechnen gelernt hat.

  5.  
    04.07.2006 | 19:35
     

    Warum sollte Frings beim Spiel der Italiener um Platz drei auf der Bank sitzen? Das ist doch unlogisch!!!

  6.  
    05.07.2006 | 14:22
     

    Ich tippe ja schon länger auf ein Finale Italien – Frankreich. Eine Hälfte der Paarung steht jetzt fest, und Frings fährt mit nach Stuttgart. Ob er zum Einsatz kommt, weiß nur der, wo auch aus dem Lände stammt.

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