Hilferuf: Rettet diese Allee!

Posted on Montag 31 Juli 2006

760 Alleebäume sollen der Motorsäge zum Opfer fallen
Noch klingt es wie ein schlechter Scherz: 760 mehrheitlich vitale und standfeste Alleebäume entlang der Straße Rüdnitz-Danewitz sollen ohne Notwendigkeit gefällt werden. Eine der schönsten noch geschlossenen Alleen des Barnim soll ab August 2006 vernichtet werden, obwohl eine Fahrbahnerneuerung der Landstraße nach Danewitz bauplanerisch möglich wäre, ohne alle Bäume zu fällen.

Der Naturschutzbund Barnim hat zu einem E-Mail-Protest gegen das geplante Baumfällen aufgerufen.

Rüdnitz - Danewitz 1

Rüdnitz - Danewitz 2

Rüdnitz - Danewitz 3

Dieses Weblog hat monatlich etwa 4.000 Besucher. Wenn sich nur einige von Euch dem E-Mail-Protest des Naturschutzbundes anschließen, gibt es noch eine Chance, dass die Allee bei Eurem nächsten Ausflug nach Rüdnitz noch steht.


  1.  
    01.08.2006 | 10:37
     

    Mir liegt jetzt auch die Stellungnahme der Naturschutzverbände zur geplanten Alleenvernichtung vor. Danach wird das Vorhaben der Kreisverwaltung Barnim immer unverständlicher.

    Damit unsere Kinder und Enkel nicht nur diese letzten Fotos und Baumstümpfe von der Allee Rüdnitz-Danewitz sehen können, hier noch mal der Hinweis auf die E-Mail-Aktion gegen die geplante Alleenfällung.

  2.  
    Norbert
    01.08.2006 | 14:05
     

    Ich halte es da mit der alten Indianer-Weisheit: “Erst wenn alle Bäume gerodet, alle Fische gefangen, alle Flüsse vergiftet sind, werdet ihr feststellen, dass man Geld nicht essen kann”. Oder auch frei nach BooCompany: “Erst wenn alle Bäume gefällt wurden und alle Flüsse umgeleitet sind, werdet ihr merken, dass man mit einer Kreditkarte keine Flasch’ Bier aufmachen kann. …”

    Ich fahr’ ja gern Rad auf ‘ner Asphaltstrecke. Mit Alleebäumen dazu allerdings ist es erst richtig gut!!! Also: Retten wir die verbliebenen Brandenburger Alleen …

  3.  
    03.08.2006 | 10:42
     

    [...] Der Rüdnitzer « Hilferuf: Rettet diese Allee! Rettet diese Allee! (2) [...]

  4.  
    dr muscheid
    05.08.2006 | 22:07
     

    die scheiss behörden lügerei von standsicherheit kann man nicht mehr hören. wenn es danach ginge ………, der ganzen republik fehlt bekanntlich die standsicherheit.

    ich bin in dutzende baumschutzaktionen eingeschaltet gewesen, immer, wenn´s öffentlichkeitsärger gibt, gesunden die bäume.
    am ärgerlichsten die sog. gutachten von untergeordneten dienststellen, die einen ast nicht von einer gabel unterscheiden können, kommen immer nur zu einem, dem gewünschten ergebnis: umlegen.
    die begründung ist bundesweit wort für wort identisch.

    nicht ein ! gutachten hält einer professionellen begutachtung stand.

    zzt ganz gross das umlegen von tausenden pappelallee-bäumen entlang von flussläufen und strassen wegen einer eg verordnung!!! die bäume wären nicht standort ursprünglich. wer könnte denn das von sich behaupten???
    aber diese pappelalleen prägen seit 80 jahren die landschaft.

    kämpft und stellt euch quer gegen behörden willkür.

  5.  
    06.08.2006 | 15:07
     

    [...] Täglich nimmt eine größere Öffentlichkeit Notiz von der geplanten unnötigen Alleenrodung im Barnim: [...]

  6.  
    06.08.2006 | 18:12
     

    [...] Unser Partnerblog “Der Rüdnitzer” aus dem schönen Rüdnitz nördlich von Berlin kämpft in diesen Tagen um den Erhalt eines Stückes Brandenburger Kulturgut. Genau gesagt geht es um die Abholzung von etwa 700 Allee-Bäumen entlang der Rüdnitz-Danewitz-Landesstraße 29 im Barnim. In den Artikeln des Rüdnitzers wird zu Emailprotesten gegen die Abholzung der Allee-Bäume aufgerufen. Bei Wikipedia kann man lesen welche Funktion solch eine Allee hatte und hat und warum es deshalb lohnenswert ist die Allee an der Landstraße 29 zwischen Rüdnitz und Danewitz zu schützen. Trackback · [...]

  7.  
    08.08.2006 | 13:55
     

    Ich habe mich an der E- Mail-Kampagne beteiligt und damit der Unteren Naturschutzbehörde, dem Bauordnungsamt sowie dem Wirtschaftsdezernenten des Landkreises Barnim diesbezüglich meinen Protest zum Ausdruck gebracht.

    Hier der Wortlaut meiner Protest- E- Mail:

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    mit Bestürzung habe ich davon erfahren, dass im Rahmen einer Straßenerneuerung (Straße zwischen Rüdnitz und Danewitz) demnächst etwa 760 alte Alleebäume gefällt werden sollen.
    Aus ökologischen, landschaftskulturellen, touristischen und haushaltspolitischen Gründen spreche ich mich entschieden gegen ein solches Fällen und für den Erhalt dieser Allee aus.

    Mit besten Grüßen
    Dr. Andreas Steiner (SPD)
    Waldökologe
    Sachkundiger Einwohner im Ausschuss Landwirtschaft, Umweltschutz und Abfallwirtschaft (A5) des Landkreises Barnim

  8.  
    08.08.2006 | 21:01
     

    [...] Straßenausbau ist doch kein Grund zur Baumfällung! Die geplante unnötige Alleenvernichtung auf 5,6 Kilometern beidseitig der Kreisstraße K6005 von Rüdnitz über Danewitz bis zum Anschluß an die Landesstraße 29 (Biesenthal – Grüntal) ruft bei Bürgern im Barnim immer mehr Bestürzung und Proteste hervor. [...]

  9.  
    11.08.2006 | 07:01
     

    [...] Das Bauordnungsamt und der unbekannte Professor Die Proteste gegen die komplette und unnötige Rodung der Allee zeigen weiter Wirkung. Jetzt hat das Bauordnungsamt der Kreisverwaltung Barnim in der Märkischen Oderzeitung Stellung bezogen. Dessen Leiter Herr Jankowiak wird in dem Beitrag „Auch Bäume leben nicht ewig“ zitiert: “Unser Plan, bei der Sanierung der Straße die Bäume zu fällen, ist also keine böse Absicht, sondern gut überlegt. Zum einen sind wir verpflichtet dort für Verkehrssicherheit zu sorgen. Zum anderen wären nach dem Gutachten auch ohne das Bauvorhaben in zehn Jahren voraussichtlich nur noch Reste der heutigen Allee vorhanden.” [...]

  10.  
    14.08.2006 | 21:19
     

    [...] Noch lebt unsere Allee entlang der Kreisstraße 6005, die die Barnimer Kreisverwaltung ohne vernünftige Gründe fällen will. Welche Baumarten sollen der Motorsäge zum Opfer fallen? Der Gutachter, dessen Namen das Bauordnungsamt verschweigt, hat im Mai 2006 in seinem Gutachten folgende Baumarten aufgezählt: [...]

  11.  
    17.08.2006 | 20:34
     

    [...] Weshalb dann der beabsichtigte Kahlschlag? [...]

  12.  
    19.08.2006 | 16:01
     

    [...] Die Proteste gegen die unnötige Rodung von über 700 Bäumen zeigen weiter Wirkung. Die Kreisverwaltung lädt nun zu einer Informationsveranstaltung ein. Aus dem Schreiben des Strukturentwicklungsamtes: Auf Grund Ihrer Protest-Mails haben wir uns entschlossen eine Informationsveranstaltung zum o.g. Sachverhalt am 24.08.06 um 18.00 Uhr in 16225 Eberswalde, Rudolf-Breitscheid-Straße 36, Raum 105 (großer Saal), durchzuführen. Wir laden Sie hiermit zu dieser Veranstaltung ein. [...]

  13.  
    27.08.2006 | 16:52
     

    Hallo,
    in Kürze wird das Landesumweltamt über das Schicksal der Allee entscheiden. Es wäre jedoch fatal, wenn die Behörden in Potsdam ihre Entscheidung auf Basis eines möglicherweise falschen Gutachtens treffen. Deshalb ist es wichtig, dass so schnell wie möglich Druck durch die betroffenen und anwohnenden Bürgerinnen und Bürger aufgebaut wird.
    Ich werde dies mit einem Flugblatt tun, dass ich morgen in Rüdnitz und Danewitz verteilen werde:

    „Diese wertvolle Allee zwischen Rüdnitz und Danewitz
    darf nicht gefällt werden!“

    Liebe Bürgerinnen und Bürger von Rüdnitz und Danewitz!
    Offiziell hat der Landkreis Sie als Anwohner und Betroffene nicht über dieses Vorhaben informiert. Da ich mich in der Politik stets für Aufklärung und Bürgernähe einsetze, wende mich mit diesem Hilferuf an Sie:

    Das Schicksal der über hundert Jahre alten Allee an der Kreisstraße zwischen Rüdnitz und Danewitz hängt jetzt am seidenen Faden. Nach dem Willen der Kreisverwaltung soll sie im Zuge von Straßener-neuerungsarbeiten in Kürze komplett gefällt werden. Hierbei handelt es sich um nicht weniger als 760 Bäume! Das Gutachten des Baumexperten Prof. Rudolph aus Panketal weist die Bäume als nicht mehr erhaltenswert aus, weil sie angeblich in ihrer Vitalität stärker geschwächt sind und eine Verkehrsgefährdung darstellen würden. Er beruft sich dabei auf einen Sturm, der im Sommer 2005 hier zu erheblichen Astbrüchen geführt hatte.

    Ich selbst bin vom Fach und behaupte, dass sich die Alleebäume in einem ausreichend vitalen, standfesten und damit erhaltenswerten Zustand befinden. Der wütende Sturm war ein außergewöhnliches Ereignis und hätte auch in jeder anderen Allee starke Schäden verursacht. Ich möchte betonen, dass ich nicht an der fachlichen Kompetenz von Prof. Rudolph zweifele, jedoch kann ich mich des Eindruckes nicht erwehren, dass sein Gutachten für den Landkreis auf Gefälligkeiten beruht. Denn die Kreisverwaltung unter der Federführung des Wirtschaftsdezernenten Carsten Bockhardt möchte diese Allee unter allen Umständen beseitigt wissen. Darüber hinaus ist mir noch kein Fall bekannt, in dem Prof. Rudolph als Baumgutachter für den Erhalt einer Allee votierte. Auch Herr Bockhardt ist offensichtlich nicht sonderlich an sinnvollen Lösungskonzepten interessiert, die einen Interessenausgleich zwischen dem Straßenverkehr (notwendige Erneuerung der Kreisstraße) und dem Naturschutz (Erhalt der Allee) anstreben. Zudem geht es hier um Fördergelder, die dieses Jahr noch schnell „verbraucht“ werden müssen. Aus diesen Gründen sollen eben die Bäume weichen.

    Liebe Bürgerinnen und Bürger! Ich bitte Sie eindringlich, mit mir für den Erhalt dieser schönen alten Allee zu kämpfen! Es darf einfach nicht sein, dass sie vernichtet wird. Solchen und weiteren ökologischen und ökonomischen Schildbürgerstreichen der Kreisverwaltung Barnim muss endlich Einhalt geboten werden! Bitte helfen Sie mit, dass diese Informationen in Ihren beiden Ortschaften unter den Leuten verbreitet werden und solidarisieren Sie sich! Bitte protestieren Sie beim Wirtschaftsdezernenten des Landkreises Barnim, Herrn Bockhardt, gegen die geplanten Fällungen (Tel.: 03334-214-845; E-Mail: wirtschaftsdezernent@kvbarnim.de) und wenden Sie sich an Ihre Gemeindevertreter im Amt Biesenthal.

    In der Hoffnung, dass das Schlimmste noch abgewendet werden kann, möchte ich Ihnen bereits im Vorfeld meinen herzlichen Dank für Ihre Hilfe aussprechen und verbleibe mit besten Grüßen

    Dr. Andreas Steiner

    V.i.S.d.P: Dr. Andreas Steiner (SPD)
    Waldökologe und Sachkundiger Einwohner im Umweltausschuss (A5) des Landkreises Barnim
    Altenhofer Straße 4, 16227 Eberswalde; Tel.: (03334) 29 97 46; E-Mail: andreas_steiner@web.de

  14.  
    Bärbel Schädlich
    01.09.2006 | 20:14
     

    Es klingt wirklich wie ein schlechter Scherz:, dass 760 mehrheitlich vitale und standfeste Alleebäume entlang der Straße Rüdnitz-Danewitz ohne Notwendigkeit gefällt werden sollen, eine der schönsten noch geschlossenen Alleen des Barnim vernichtet werden soll.
    Ich benutze diese Strasse relativ häufig und bin oft völlig allein dort unterwegs. Warum diese Fahrbahn verbreitert werden soll, ist mir unverständlich.
    Eine Instandsetzung der Straße ist dringend notwendig. Das geht jedoch ganz sicher ohne das Fällen der Allebäume.

    Der Naturschutzbund Barnim hat zu einem E-Mail-Protest gegen das geplante Baumfällen

  15.  
    03.09.2006 | 22:36
     

    Hallo,
    nachdem wir es geschafft haben, dass sich die Sendung “Brandenburg aktuell” des rbb für unsere Angelegenheit interessiert, habe ich mich auch an die Redaktion der Sendung “rbb ozon” gewandt. Darüber hinaus an die Zeitungen der Hauptstadt.

    Mit besten Grüßen
    Dr. Andreas Steiner (SPD)
    Waldökologe
    Sachkundiger Einwohner im Ausschuss für Landwirtschaft, Umweltschutz und Abfallwirtschaft (A5) des Landkreises Barnim

  16.  
    Baumfäller
    09.10.2006 | 19:36
     

    Hallo ich bin ein Anwohner dieser Straße.
    Ich kann nur hoffen das die Bäume gefält werden, teilweise sind diese kank.
    Die Straße in eine Einbandstraße zu wandeln kann doch nur eine unüberlegte handlung sein.
    Solten Sie nicht gefält werden, solten Sie so beschnitten werden das von Ihnen keine Gefahr mehr ausgeht.

  17.  
    09.10.2006 | 20:21
     

    Sehr geehrter Herr Baumfäller,
    vielen Dank für Ihren Kommentar. Der wirre Vorschlag der Kreisverwaltung, die Straße in eine Einbahnstraße zu verwandeln, zielt meines Erachtens darauf, die Anwohner gegen die Bäume auszuspielen. Das Kalkül scheint ja aufzugehen, wenn ich Ihren Kommentar richtig verstehe.

    Was den Zustand der Bäume angeht: Nur ein ganz kleiner Prozentteil davon ist “krank”, wie Sie es nennen. Bei vielen wurden auch nach dem Sturm 2005 keine Pflegearbeiten durchgeführt. Das ist doch aber kein Grund zur Fällung! Lesen Sie am besten auch die späteren Artikel der Rubrik “Rettet diese Allee!” Dann werden Sie verstehen, welche unrühmliche Rolle hier die Kreisverwaltung spielt.

  18.  
    KommentatorIn
    13.10.2006 | 17:46
     

    Die Idee mit der Mauer ist ja eigentlich gar nicht so schlecht… aber ist die Fläche einer „Windschutzmauer“ nicht noch eine größere Angriffsfläche für einen Sturm?
    Aber wenn eine Mauer her soll, warum dann nicht nur um den Wohnpark (so als Windschutz)? Auffallend ist bei einigen Kommentaren, dass auf fachlicher Ebene nicht viel kommt, eher ironische Bemerkungen, die nichts zum Thema beitragen und nur zur Verringerung gebrachter guter! Argumente dienen sollen. Eine faire Behandlung aller Meinungen ist auf beiden Seiten angebracht!
    Es geht nicht um die Fällung aller Bäume!! Es geht um die kranken bzw. ungenügend (gar nicht) ausgeästeten und nicht beschnittnen Bäume!!! Diese sind es, die die Schäden verursachen. Generell sind die meisten Anwohner der Allee für den Schutz der Natur. Dass Bewohner des Wohnparks nicht alle Gefahren überblicken, könnte ja vielleicht daherrühren, dass sie zu weit weg wohnen von der Gefahrenquelle?
    Die Bewohner des anliegenden Wohnparks sind nun wirklich weit aus weniger betroffen von den Folgen der zahlreicher werdenden Stürme, als die direkten Anlieger der Allee: so haben viele Fassaden schon Löcher durch fliegende Äste erlitten (wodurch eine fast jährliche Hochstufung in den Versicherungen erfolgt!), die Gärten sind übersät mit Ästen, Autos werden zerkratzt…. Das Einzige, was der Wohnpark je mitbekommen hat, waren die Stromausfälle, die durch in den Leitungen hängenden Ästen verursacht wurden oder eventuell die Versperrung der Straße durch umgefallene Bäume. Sicher sind die alten Bäume ein Beitrag zur Verschönerung unserer Gegend und eine Aufforstung kann den Verlust dieser Bäume nicht ersetzen. Aber Fakt ist, dass direkte Anlieger Schaden erleiden und sogar nur Straßennutzer, wie z.B. Schüler, Rettungsdienste, Spaziergänger. Als Wohnparkbewohner kann man aus der Distanz wohl nicht wirklich alle Fakten überblicken…

  19.  
    13.10.2006 | 19:23
     

    Liebe Kommentatorin,

    vielen Dank für Ihren Beitrag mit sehr interessanten Argumenten!

    Der Kreis hatte tatsächlich die Absicht, alle 726 Bäume zu fällen, und das wurde glücklicherweise verhindert. Ich verstehe Ihre Ängste als Anwohner der Allee sehr gut, und wie ich in vielen meiner späteren Beiträge geschrieben habe, muss natürlich Baumpflege zur Verkehrssicherung durchgeführt werden. Das ist Aufgabe der Kreisverwaltung, der die K 6005 seit 1997 gehört.

    Als Anwohner der Allee können Sie bei Sturmschäden vom Kreis und nur vom Kreis als Eigentümer der Bäume Haftung verlangen. Insofern können Sie auch nicht in Ihrer Versicherung hochgestuft wurden. Ihre Versicherung steht nicht in der Pflicht.

    Noch eine weitere Frage zu Ihrem Kommentar: Sie schreiben hier über Kommentare von “Wohnparkbewohnern”. Bisher hat hier leider noch kein “Wohnparkbewohner” kommentiert. Wenn es aber mal einer tun würde, würde ich seine Meinung natürlich genau so gelten lassen wie Ihre. Schließlich sind es unser aller Steuergelder, die hier für die Rodung einer Allee zweckentfremdet werden sollten.

    Ich würde mich auch sehr freuen, wenn Sie sich auch an der tagesaktuellen Diskussion weiter beteiligen würden. Bei einem Weblog werden die alten Artikel kaum noch gelesen. Wenn man diese kommentiert, ist das so, als wenn man Leserbriefe zu alten Zeitungsartikeln schreibt.

    Viele Grüße und einen schönen Abend noch!

  20.  
    matthias
    22.11.2006 | 19:24
     

    Liebe Leute ich bin auch Rüdnitzer seid 16 Jahren und kenne diese Allee wirklich
    sehr gut. Ich möchte auch nicht das wirklich alle Bäume dort verschwinden sondern nur die die krank sind und der Rest beschnitten wird so das davon keine Gefahr mehr ausgeht.
    Die jenigen die in Rüdnitz wohnen können sich bestimmt noch gut an den letzten Sturm erinnern vor allem die Kammeraden von der Feuerwehr und direkten Anwohner die dort mehrere Tage gearbeitet haben um die Straße vom Geäst zu befreien und im Endefekt aufgeben mußten weil es einfach unmachbar war.
    Ich bin selbst einer von denen und wenn ich mir heut die Fotos von diesem Tag ansehe gruselt es mich dort lang zu fahren. Muß erst was schlimmes passieren??????? So wie zwischen Schwedt und Vierraden vor ein paar jahren!
    Dort stand auch eine wundeschöne Allee wie die unsere und viele Leute kämften dafür das die Bäume dort stehen bleiben. Sie sind zunächst stehen geblieben. ,, Diese schönen und gesunden Bäume!” Bis zu dem Tag als eine 22 Jährige mit ihrem 6 Monate altem Kind dort lang fuhr und ein Windzug einen angeblich gesunden Baum auf ihr Auto kippte und damit Zwei junge Leben auslöschte. Soll sowas auch bei uns passieren?????

  21.  
    22.11.2006 | 20:39
     

    Hallo Matthias, ich bin Deiner Meinung, dass die notwendigen Baumpflegearbeiten, die die Kreisverwaltung seit 1997 sträflich vernachlässigt hat, endlich nachgeholt werden müssen. Es gibt allerdings an der ganzen Allee nur ein oder zwei nicht standsichere Bäume. Also kein Grund, die komplette Allee zu fällen.

    Ich würde mich sehr freuen, wenn Du Dich auch an der Diskussion der neuesten Artikel (auf der Startseite) beteiligst. Bei einem Weblog lesen viele Leser immer nur die neuesten Artikel und kaum in den Archiven. Viele Grüße von Nachbar zu Nachbar!

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