Biomassehof Wonneberger “erntet” bei Rüdnitz und Biesenthal

Posted on Donnerstag 31 August 2006

Es interessiert uns Barnimer natürlich, wer da gesunde Alleebäume zu Biomasse verarbeitet. Biomassehof hört sich ja erst einmal ziemlich unverfänglich an. Für manche mag es eine Bezeichnung für moderne Holzdiebe sein. Für andere ist es eine ostdeutsche Erfolgsgeschichte um nachwachsende Rohstoffe, auch wenn sie leider auf Baumfrevel basiert.

Der Biomassehof Wonneberger ist ein Unternehmen aus der Gemeinde Neiße-Malxetal, Ortsteil Groß Kölzig, hervorgegangen aus einem Gartengerätehandel. 2003 konnte man in den Brandenburgischen Forstnachrichten, Ausgabe 108, Seite 15, lesen, wie der Stihl-Dienst Wonneberger aus Groß Kölzig beim Aktionstag der Oberförsterei Kathlow “Rund um’s Brennholz” das Publikum mit neuesten Motorkettensägen begeisterte. Dass Biomasse nur ein verniedlichendes Wort für Brennholz ist, sieht man, wenn man sich die Preisliste eines typischen Biomassehofs anschaut.

Gefällte Esche an der B2Stihl-Sägen machen ganze Arbeit

Der Baum des Jahres 2001: Die Esche

Es geht um viel Geld. Die großen gesunden Eschen an der B2 bei Rüdnitz bringen als Kaminholz rund 80 Euro pro Raummeter ein. Hier um Rüdnitz hat die Biomassehof Wonneberger GmbH also für mehrere tausend Euro “geerntet”. Da lagen eine Menge Eschen am Wegesrand.

Ob der Landesstraßenbetrieb zusätzlich noch Fällprämien aus Steuermitteln zahlt?

Esche 3.jpg


  1.  
    Mappusch
    31.12.2006 | 11:36
     

    man sollte sich erst informieren bevor man solche texte in die welt setzt denn diese bäume wurden nicht aus lust und langer weile gefällt !bevor bäume gefällt werden werden baumschauen durchgeführ an denen vertreter vom umweltamt naturschutzbehörde strassenmeisterei teilnehmen und dieses zusammen beschliessen!auf denfotos ist ausserdem sehr gut zu erkennen das diese bäume kernfäule hatten!also ganz vorsichtig mit diesen anschuldigungen!

  2.  
    31.12.2006 | 15:00
     

    Die im Sommer gefällten 117 Jahre alten Eschen könnten auch in 50 oder 100 Jahren noch stehen. Von diesen Bäumen war kein einziger ncht standsicher oder hatte irgendein Ausbruchrisiko. Hier geht es um wirtschaftliche Interessen einer Brennholz-Industrie, die ihre teuren “Erntemaschinen” bezahlen muss. Diese Leute sollten doch erst einmal einen Acker pachten und Bäume pflanzen, bevor sie unsere Straßenbäume zu Brennholz verarbeiten. Falls Sie es besser wissen: Wieviel Euro hat die genannte Firma denn dafür an den Bund (es ist eine Bundesstraße) bezahlt, dass sie diese Bäume mitnehmen kann?

  3.  
    Holzmichl
    22.07.2007 | 17:24
     

    Ich weiß gar nicht warum sich die Leute aufregen, da auf den Fotos klar zu erkennen ist, dass die Hälfte des Stammes kernfäule hat. Die Firmen sind nur ausführende Organe, die von höheren Stellen/Ämtern diese Aufträge bekommen!!! Würde so ein Baum (der gefällt werden muss) stehen bleiben und dann Menschen oder Sachschäden anrichten, wäre das Geschrei viel schlimmer! DENN NUNMAL: EIN FAULER BAUM IST EIN TOTER BAUM!!!!

  4.  
    23.07.2007 | 09:26
     

    Da helfen auch keine 5 Ausrufezeichen: Diese Eschen waren quicklebendig und standsicher. Auf welche Art und Weise sich Firmen von “höheren Stellen” Aufträge beschaffen, haben wir auf meinem Blog das ganze letzte Jahr lang diskutiert und gesehen. Fakt ist: Hier hat jemand bei der sogenannten “Baumschau” mit dem Landesbetrieb Straßenbau und der UNB geschlafen. Den Eschen hilft es leider nicht mehr. Hier war die Kettensägenfraktion schneller.

  5.  
    Mappusch
    29.09.2007 | 11:07
     

    wissen sie eigendlich was sie noch reden “der rüdnitzer”? mal ist es der biomassehof der der böse ist dann auf einmal der unb und der landesbetrieb strassenwesen!in der zeit wo sie jeden der hier genanten madig machen wurden schon längst neue bäume gepflanzt!

  6.  
    29.09.2007 | 14:57
     

    Herr Mappusch, Sie kommentieren hier bei einem Beitrag, der über ein Jahr alt ist. Sie könnten sich auch eine Zeitung aus dem Altpapier holen, und einen Leserbrief zu einem uralten Artikel schreiben. Ist das so schwer zu verstehen? Bei einem Blog bleiben alle Artikel online, auch die schon Jahre alt sind. Nur liest Sie keiner mehr – außer Herr Mappusch :-)

  7.  
    29.10.2007 | 00:20
     

    Falsch. Ich habe den Artikel auch gelesen. Die Überschriftr “Holzdiebe” hat mich neugierig gemacht. Scheint ja ein echtes Politikum gewesen zu sein, diese Aktion.

    Gruss
    Klaus

  8.  
    26.06.2008 | 14:35
     

    jetzt regt man sich schon auf wenn ein Baum gefällte wurde,ich würde sagen das der Baum auch eine Gefährdung für die Straße sein könnte !und was ist wichtiger ? Menschenleben oder ein Baum ,und jetzt macht nicht noch den Biomassehof runter
    ,ich könnte wetten das ihr Rüdnitzer auch mal ein gesunden Baum gefällt habt !

Entschuldige, das Kommentarformular ist zurzeit geschlossen.