Bonjour Paris!
Die Franzosen sind eines der letzten Völker auf der Welt, bei dem eine freundliche Begrüßung noch vier Silben hat und nicht einfach zum Hi! oder Taach! verkommen ist. Das lassen sie sich nicht nehmen.
Dafür steht man wie Max in den Möhren, wenn man am Flughafen ein Tagesticket für die öffentlichen Verkehrsmittel lösen will. Entweder ganz lange Schlange oder nur französich sprechende Automaten, die viele merkwürdige Fragen stellen. Zu guter Letzt hatte ich dann für sechzehn fünfundsiebzig dieses Schnipselchen, das mich durch den Tag begleitete, aber ständig in einer meiner 23 Hosen-, Jacken-, Hemden-, Westen- oder Manteltaschen verschollen war. Es soll Leute geben, die seit Jahren in Paris Metro fahren, weil sie ihr Ticket nicht wiederfinden. Denn raus kommt man auch nicht ohne.



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