Barnimer Holzfäller und Alleegegner frohlocken bereits

Posted on Montag 6 November 2006

Stihl-Sägen machen ganze ArbeitRettung der Allee Rüdnitz – Danewitz (34)
Die Befürworter der Komplettrodung unserer Allee Rüdnitz – Danewitz frohlocken bereits. Bei der heutigen Informationsveranstaltung in Rüdnitz teilte die Initiative der Alleegegner mit, was sie in der vergangenen Woche auf Nachfrage von der Kreisverwaltung in Eberswalde erfahren hat. Danach plant der Kreis jetzt, alle 726 Bäume außer 23 Linden am Beginn der Danewitzer Straße in Rüdnitz und am Bahnübergang zu roden. Mit der Fällgenehmigung, die die Kreisverwaltung sich selbst auszustellen gedenkt, sei Anfang Dezember 2006 zu rechnen. Die EU-Fördermittel müssen dann bis Dezember 2007 verbraucht sein.

Die Initiative der Alleegegner, die gegenwärtig in Rüdnitz und Danewitz Unterschriften für die Komplettrodung sammelt, konnte etwa 45 Einwohner, darunter auch Alleebefürworter und Einwohner aus den Biesenthaler Ortsteilen Danewitz und Dewinsee, zu der Veranstaltung begrüßen. Auch vier Mitglieder der Gemeindevertretung waren anwesend. Kreisverwaltung und Pressevertreter waren abwesend.

Baumschule hat lukrativen Auftrag in Aussicht
Viel Neues war ansonsten nicht zu erfahren. Nachfragen zum notwendigen Grunderwerb wurden mit der mehrfach angezweifelten Aussage der Kreisverwaltung beantwortet, dass trotz Straßenverbreiterung auf 5,50 m und viel größeren Abständen der Bäume vom Straßenrand (2,50 m) kein Grunderwerb notwendig sei. Fragen nach der Baumart der Ersatzpflanzungen konnte ebenfalls niemand beantworten.

Die Kreisverwaltung hat allerdings die Alleegegner informiert, dass neue Bäume in Verhältnis 1,6 zu 1 gepflanzt werden sollen. Hört, hört! Schnell nachgerechnet: 726 gefällte Bäume mal 1,6 ergibt 1.161 nachzupflanzende. Jeder Baum soll nach Aussage der Kreisverwaltung 460 Euro (in Worten: vierhundert-und-sechzig) kosten. Das ergibt summa summarum 534.060 (in Worten: fünfhundertvierunddreißigtausend-und-sechzig) Euro.

Divide et impera!
Noch eine Episode am Rande. 1.161 Bäume wären natürlich etwas zu viel für zweimal fünf Kilometer Straßenrand. Deshalb hat die Initiative der Alleegegner sich mit dem Bürgermeister geeinigt, diese Bäume an einen anderen Ort in Rüdnitz (Feldweg zur Langerönner Mühle) zu pflanzen. Das will man der Kreisverwaltung vorschlagen. Bei der Anhörung der Naturschutzverbände im August hat der Vizelandrat die „überschüssigen Ersatzmittel“ aber schon den Biesenthalern versprochen. Teile und herrsche, wie schon Julius Cäsar wusste.

Es bleibt doch ein Skandal und ein lukrativer Fall für die Rechnungshöfe des Landes Brandenburg und der Europäischen Union.


  1.  
    07.11.2006 | 00:34
     

    Vierhundert-und-sechzig Euro pro Baum? Die spinnen, die Römer!
    Mehr möchte ich zu den obigen Neuigkeiten in dieser späten Stunde nicht sagen. Mehr nicht, was man mir aus dem gegnerischen Lager später zur Last legen könnte und ich dann bereuen würde .
    Morgen ist jedenfalls A5-Sitzung. Ich freue mich diesmal besonders drauf!

    Dr. Andreas Steiner (SPD),
    Sachkundiger Einwohner im Ausschuss für Landwirtschaft, Umweltschutz und Abfallwirtschaft (A5) des Kreistages Barnim

  2.  
    07.11.2006 | 01:12
     

    Unglaublich was da in der Mark Brandenburg, einst das Land unserer kulturellen Leistungsträger und kulturellen Zentrum Europas, so vor sich geht.

    Noch bis zum Jahresende 2006 besteht die Möglichkeit Mitarbeiter öffentlicher Einrichtungen bei der Birthler Behörde hinsichtlich ihrer beruflichen Vergangenheit durchleuchten zu lassen.

  3.  
    07.11.2006 | 06:34
     

    Natürlich bleibt das Projekt unter Berücksichtigung der geringen Verkehrsfrequenz insgesamt weitgehend unverständlich. Es geht aber um soviel Geld , dass es ausreicht die Grundregeln der Vernunft außer Kraft zusetzen.
    Obgleich ich jeden Tag des Alleenbestandes für einen gewonnenen Tag halte frage ich mich doch, warum die Kreisbehörde ihr schon vorher feststehendes Urteil noch um einige Wochen hinauszögern will.
    Vielleicht hofft man bis dahin eine logische Erklärung für das eigene Handeln gefunden zu haben?
    Besser als die “hohle Floskel” des “modernen, zeitgemäßen Naturschutzes” (hinschtlich des geplanten Ersatzes der Altallee) sollte sie allemal sein, denn das “Gesülze ” stimmt die Industrie nun schon seit Jahren an, wenn es wieder einmal gilt lästige Naturschutzstandarts aufzuweichen. (zu lassen).
    Solange es aber in diesem Land Reste von Logik und Gerechtigkeit gibt bleibe ich, was die Allee angeht, auch hinsichtlich eines möglichen Rechtsstreits weiterhin optimistisch

  4.  
    08.11.2006 | 22:52
     

    Ich finde es bedauerlich , dass die Teilnehmer der Informationsveranstaltung offenbar recht einseitig unterrichtet wurden. Dabei bedürfen meines Erachtens besonders folgende Punkte einer inhaltlichen Ergänzung:
    1. Sollte zur Rettung der Rüdnitzer-Allee der Klageweg nicht zu vermeiden sein, richtet sich der Inhalt der Klage ausdrücklich gegen die Vernichtung einer wertvollen und gutachterlich weitgehend standsicheren Allee. Zudem soll der Verschwendung von Steuergeldern durch schlecht geplante Straßenbauprojekte Einhalt geboten werden.
    2. Der Naturschutzbeirat Barnims hat sich meines Wissens bei weitem nicht einstimmig für die Fällung der Bäume entschieden, sondern bekennt sich anteilig durchaus zum Erhalt der bestehenden Allee.
    3. Zur „Verkehrszählung“ der Bürgerinitiative möchte ich folgendes bemerken:
    Wer gezielt innerhalb des Hauptberufsverkehrs eine Stunde die vorbeikommenden Autos zählt und glaubt er könne dadurch Rückschlüsse auf die Tagesfrequenz ziehen geht fahrlässig mit der Deutung von Zahlen um.
    4. Grundsätzlich ist ein bedarfsgerechter Ausbau der Straße bei gleichzeitigem Erhalt der Allee nach Meinung von Fachleuten möglich. Warum sich die Kreisbehörde nie wirklich mit baulichen Alternativen beschäftigt hat bleibt bis heute ihr Geheimnis
    5. Entgegen der allgemeinen Darstellung gibt es durchaus Einwohner von Rüdnitz und Danewitz, die sich entschieden gegen den geplanten Naturfrevel wenden und mit großem Einsatz für den Erhalt er Allee streiten.

  5.  
    08.11.2006 | 23:38
     

    Hallo Stefan,
    vielen Dank für Deinen Kommentar, der sich auch auf den heutigen Artikel in der MOZ bezieht. Ich habe die Diskussion um die Verkehrszählung nur deshalb nicht erwähnt, weil selbst auf der Informationsveranstaltung die Methodik von vielen bezweifelt wurde. Da gab es Anwohner der Danewitzer Straße, die aus dem Küchenfenster zählen wollen, andere stritten sich darüber, ob die Hälfte aller Fahrzeuge oder gar zwei Drittel nur die ersten 200 Meter innerorts benutzen.

    Ich habe drei Jahre lang Statistik als Hauptfach studiert und muß mir bei solchen Diskussionen immer das lauthalse Lachen verkneifen. Nun gut. Eine ordentliche Verkehrszählung müßte sicherlich an mehreren Tagen und natürlich außerhalb der Ortschaften durchgeführt werden. Von den 726 Bäumen, um die es geht, stehen weniger als 50 dort, wo bebaute Grundstücke an der Allee liegen. Und zwar zwischen dem Beginn des Wohnparks und dem Ortsausgang Rüdnitz, also vielleicht 400 Meter von insgesamt 10 Kilometer Straßenrand sind bebaut. Auf diesem Stückchen wohnt übrigens auch die Mehrheit der Initiative Alleegegner.

    Aber was soll die Zählung überhaupt bringen? Man will beweisen, dass es mehr als die in einigen Veröffentlichungen genannten 250 Fahrzeuge pro Tag sind. Mag sein, dass es 300 oder 500 pro Tag sind. Aber auch das wäre kein Grund, Millionen zu verschwenden. Zumal der Fahrzeugverkehr durch die sich langsam entvölkernden Ortschaften Danewitz, Dewinsee und andere immer geringer wird. Die steigenden Kraftstoffpreise werden ein Übriges tun, dass der Individualverkehr weiter abnimmt und die Vernünftigen aufs Fahrrad umsteigen.

    Ich bin ja schon lange für eine Fahrradstraße wie zwischen Lobetal und Ladeburg, mit 20 km/h Höchstgeschwindigkeit. Aber das ist ein anderes Thema.

    Hier geht es um die Rettung der 726 Bäume. Wie man solch eine Untat wie die Rodung einer ganzen Allee mit einer methodisch lächerlichen Verkehrszählung begründen will, erschließt sich mir überhaupt nicht.

    Noch ein Wort zu der Infoveranstaltung. Unter den Teilnehmern waren etliche Alleebefürworter. Nur wurden deren Fragen beispielsweise mit der Aufforderung abgewürgt, sich doch an der Verkehrszählung zu beteiligen. Nun gut, es war eine Veranstaltung der Alleegegner, man feierte sich selbst. Aus den Reihen der Gemeindevertreter waren auch nur vier von zehn erschienen, nur FWR (Freie Wählervereinigung), keiner von der SPD, andere Fraktionen gibt es hier nicht.

  6.  
    09.11.2006 | 22:50
     

    Dann waren unter den Alleegegnern wenigstens keine Mitglieder meiner Partei vertreten, die ein solches Baummassaker unterstützen wollen. Zumindest dies beruhigt mich ein wenig.
    Schade, dass ich an diesem Abend eine wichtige Veranstaltung hatte, ansonsten wäre ich gern gekommen und hätte Position bezogen. Auch unter der Gefahr, dass man mich gelyncht hätte (siehe BILD, *grins*).
    Wie soll es nun weiter gehen? Als nächstes muss in der Angelegenheit „Allee Rüdnitz-Danewitz“ die ökonomische Komponente lückenlos durchleuchtet werden. Dazu werde ich Akteneinsicht bei der Kreisverwaltung beantragen. Denn es geht nicht nur um naturschutzrechtliche und -fachliche Aspekte, sondern ebenso darum, dass meines Erachtens hier eine Menge an INTERREG III -Fördermitteln „verschleudert“ werden sollen.
    Anschließend wende ich mich an die zuständigen Organe der Europäischen Union, so an die Europäische Kommission, um die Sache dort vorzubringen. Aus Erfahrung ist mir bekannt, dass dessen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für solche Unzulänglichkeiten recht empfänglich sind. Zudem wäre es wohl auch ein Fall für den Landesrechungshof, wie der Rüdnitzer anregte. Und nicht zuletzt für den Bund der Steuerzahler Brandenburg, mit dem ich diesbezüglich bereits in Kontakt stehe. Weitere begleitende Pressearbeit auf diesen Fokus gerichtet ist auch nötig.
    Den Rüdnitzer habe ich in der MOZ mit dem Begriff eines „schlecht vorbereiteten Projektes“ zitiert: Dies trifft den Nagel auf den Kopf. Anstatt Fördermittel zu beantragen, die prioritär in der Region nachhaltig Arbeitsplätze schaffen sollten, ist der überdimensionale Ausbau einer Straße geplant, wobei gleichzeitig ein wertvolles Stück Kulturlandschaft damit zerstört wird. Hierbei soll nicht unerwähnt bleiben, dass Rüdnitz und Biesenthal wunderbar mit einer Bundesstraße, Biesenthal und Grüntal mit einer gut ausgebauten Landesstraße verbunden sind. Deshalb bezeichne ich diese Art von Infrastrukturpolitik seitens des Landkreises nicht nur als einfallslos, sondern vor allem als kontraproduktiv, weil sie schädlich für die Tourismusregion Barnim ist. Was man also mit den Händen aufbaut, reißt man gleichzeitig mit dem Arsch wieder ein. Eine solche Wirtschaftspolitik des Carstens Bockhardt kann wahrlich nicht als Kunst bezeichnet werden …

    Die Verwaltungen müssen endlich begreifen, dass sie in erster Linie dazu da sind, den Bürgerinnen und Bürgern zu dienen und transparent zu sein. Dies auch im Hinblick auf die schlechte Informationspolitik seitens der Kreisverwaltung bezüglich der geplanten Müllverbrennungsanlage der Fa. Theo Steil in Eberswalde. Doch wie man sich hier verhält, erinnert mich an DDR-Zeiten. So geben die lokalen und regionalen Verwaltungen eher das Bild eines abgegrenzten Staates im Staate ab. Das muss aufgebrochen werden. Wir lassen uns das nicht mehr gefallen (s. jüngste Veranstaltung des Umweltausschusses, MOZ-Artikel vom 09.11.06). Es ist nur legitim, dass die Politik wieder das Heft in die Hand nehmen muss.

    Dr. Andreas Steiner (SPD),
    Sachkundiger Einwohner im Ausschuss für Landwirtschaft, Umweltschutz und Abfallwirtschaft (A5) des Kreistages Barnim

  7.  
    10.11.2006 | 18:22
     

    Vielen Dank an alle die sich für den Erhalt der Alle einsetzen bzw dies schon länger tun. Seid einiger Zeit verfolgen auch wir diese Debatte und wollen nun versuchen “mit einer Stimme aus der Wirtschaft” den Protest auf eine breitere Basis zu stellen (da doch immer die latente Gefahr besteht, daß Bürger die sich gegen Naturfrevel aller Art wenden, als Ökospinner abgetan werden).

    In diesem Sinne habe ich mich in dieser Woche bereits schriftlich an alle in Frage kommenden politischen Entscheidungsträger bis hoch zur Landesregierung gewandt, um gegen die Abholzung der Allee zu protestieren. Dabei habe ich auch insbesondere auf den Stellenwert der Natur für die Attraktivität des Standortes Barnim/Brandenburg für die regionale Wirtschaft hingewiesen. Als Beispiel diente unser Unternehmen, dass wir gemeinsam mit dem Wohnort Ende der neunziger Jahre von Berlin nach Tempelfelde verlegten und hier bisher 6 Arbeitsplätze schufen.

    Des Weiteren werde ich versuchen, auch den NABU und den BUND in denen wir Mitglied sind, für dieses Thema zu sensibilisieren, um den Fokus insgesamt zu vergrößern.

    Für alle Maßnamen, die dem Erhalt der Allee dienlich sind stehen wir jederzeit zur Verfügung.

    Fa. Artlamp
    Leuchtenimport+Großhandel, Tempelfelde
    Matthias Kuhnt
    Geschäftsführer

  8.  
    11.11.2006 | 09:10
     

    Tree Fighters – now it is getting serious…

    Another great example on how decentral communication by bloggers can put an issue on the political agenda is the case of the trees in between Rüdnitz and Danewitz (see Der Rüdnitzer). It seems that when money is involved, common sense gets out of the…

  9.  
    13.11.2006 | 12:18
     

    Es ist einfach wichtig, dass solche schönen Alleen geschützt werden.
    Sie sind für viele Menschen in diesem Land (und nicht nur für einige Rüdnitzer)
    ein Aushängeschild Brandenburgs da sie auch eine gewisse Lebensqualität darstellen.
    Es ist einfach nicht verantwortlich, dass Strassenerweiterungen
    lt. EU Norm solche Ausmasse annehmen können.
    Dazu kommt, dass diese Bäume lt. Gutachten für “Krank ” erklärt werden.
    Wie schwer wirklich die Krankheit ist, stellt sich erst dann heraus, wenn die Bäume gefällt sind.
    Traue deshalb keinem Gutachten welches du nicht selbst erstellt hast.
    Auch ich habe die Stürme in den letzten Jahren in Rüdnitz miterlebt denn ich wohne im angrenzenden Feldweg und ich habe mich auch dabei nicht unter der Bettdecke versteckt, sonder aktiv an den Aufräumarbeiten in den Nächten auf der Dannewitzer Str. mitgeholfen.
    Dabei haben umgefallene Bäume auf den Grundstücken selbst mehr Schaden angerichtet, als die Bäume der Allee.
    Ich werde das Gefühl nicht los, und man möge mich auch lügend strafen, dass ganz elegant auch ein Laubproblem gelöst werden kann.!?
    Ich weiss auch nicht wie ich mich als direkter Anwohner der Allee in diesem Falle verhalten würde Fällung oder nicht Fällung gerade auch unter einer gewissen ökonomischen Belastung wenn nicht unter EU Flagge saniert wird???

    Zu beachten ist auch die strategische Lage der Bäume sie liegt genau vorteilhaft in der vorherschenden Luftströhmung NORD/WEST und hält eine Menge an Windlast ab die so ungehindert dann die ersten Bauten abfangen müssten.
    Diese schöne Allee ist natürlich im Sommer auch ein sehr guter
    Schattenspender und alles was mit direkter Sonneneinstrahlung zusammenhängt. Unabhängig dessen, dass über 700 Bäume dieser Grösse
    auch ein “wenig” an Schadstoffen schlucken. Aber davon sprechen wir ja eigentlich gar nicht mehr. Wie schön !? Es sollen ja auch neue Bäume gepflanzt werden! und sogar mehr als nötig.
    Es werden schnellwachsende Bäume sein und ob diese die Qualität der “alten Allee” jemals erreichen, ist fraglich.
    Mann tauscht das Tafelsilber gegen Plastebesteck.
    Man muss nur hoffen, dass die EU NORM für Strassenbau in den nächsten Jahren (was jederzeit passieren kann )nicht auf über 6 Meter Strassenbreite ansteigt.
    Dann kann die neue “BESENSTIELALLEE” gleich wieder platt gemacht werden
    und wir können uns eine Menge Geld und zukünftige Diskussionen ersparen.
    Viele Politiker und auch Rüdnitzer denken eben praktisch und unter dem gewissen ökonomischen Druck “Da ist ja EU Geld da” welches noch schnell vor Jahresende abgerufen werden soll.
    Dann ist die teure Operation zwar gelungen aber der Patient Tot.

  10.  
    13.11.2006 | 20:28
     

    Hallo Herr Kalinka,
    ich freue mich sehr über Ihre Wortmeldung, die eine ganze Reihe wichtiger Argumente enthält. Ja, diese Allee ist für uns ein Stück Lebensqualität. Und es geht um 726 Bäume, nicht nur um die paar, die am bebauten Abschnitt der Danewitzer Straße stehen. Und selbst diese haben, wie Sie richtig sagen, auch eine Schutzfunktion für unsere Siedlung. Ihren Vergleich, dass man hier das Tafelsilber gegen Plastebesteck eintauscht finde ich ebenfalls sehr treffend.

    Ich freue mich auch auf Ihre künftige Unterstützung und Meinungsäußerung in dieser wichtigen Angelegenheit für Rüdnitz. In einigen regionalen Blättern wird die Meinung der Mehrheit der Rüdnitzer Bürger, die sich nicht von den “Geld-futsch”-Parolen einiger Politiker vera…lbern ließ, inzwischen völlig totgeschwiegen. Stattdessen wird der Initiative der Alleegegner breiter Raum eingeräumt. Deren Motive hinterfragt Ihr Kommentar sehr genau.

  11.  
    14.10.2007 | 02:43
     

    [...] put an issue on the political agenda is the case of the trees in between Rüdnitz and Danewitz (see Der Rüdnitzer). It seems that when money is involved, common sense gets out of the the door and runs [...]

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