Nein, Sie müssen sich nicht angesprochen fühlen.
Heute geht es wirklich einmal nicht um Sie!
Ich rede vom Knallerbsenstrauch, den Stefan Raab einst in Verbindung mit dem Maschendrahtzaun populär machte. Wie heißt eigentlich dieser Strauch korrekt, den jedes Kind kennt, und der auch am Großen Wukensee und in den Wäldern am Finower Fließ überall wächst?
Beim Spaziergang rund um den Biesenthaler Birkensee, von der Ruhlsdorfer Chaussee hinüber zur Wehrmühle, machte ich heute dieses Foto. Das Nachschlagen im Führer für die heimische Flora brachte kein Ergebnis. Also Wikipedia bemüht, und siehe da: Die Gewöhnliche Schneebeere (Symphoricarpos albus) feierte im Vorjahr ihren 100. Jahrestag der Einbürgerung, und keiner hat es gemerkt. Ursprünglich kommt sie aus den Auenwäldern Nordamerikas.

Knallerbsen bei Biesenthal, Januar 2007
Hättest mich doch nur fragen zu brauchen, wie das Ding “auf schlau” heißt, Karl-Heinz!
And if I ever be king
and I get a crown
then it would surely be made of
“Maschendrohtzaun”…
Ist schon ein paar Jährchen her, da habe ich mich über den Song schlappgelacht. Kurz danach, als die erste Hype mit Regina Zindler abgeklungen war, sind wir auf der Rückfahrt aus unserem Urlaub im Süden glatt bei ihr im Voigtland vorbeigefahren.
Doch einen Hinweis auf den Knallerbsenstrauch oder den Maschendrohtzaun vor Reginas Häuschen konnten wir nicht entdecken. lAuch Regina war leider nicht da.
Es war mir gar nicht mehr bewusst, welch ein Medienrummel im Jahr 2000 durch den Knallerbsenstrauch und den Moaschendroahtzauun ausgelöst wurde.
Eine lange Geschichte:
Es war einmal ein Zaun
Wie ein Knallerbsenstrauch, ein Countrysong und eine sächsische Exsekretärin zwei Fernsehsender in den Wahnsinn trieben…
Für jene, die etwas mehr Zeit mitbringen zu lesen unter:
http://www.zeit.de/archiv/2000/5/200005.erinnern_auerbac.xml?page=1