Wie Die Welt berichtet, wurde gestern abend auf der B2 zwischen Biesenthal und Rüdnitz ein 30-jähriger Radfahrer von einem Auto erfasst und getötet. Mich erschüttert diese Meldung zutiefst. Ich fahre selbst häufig diese Straße mit dem Rad entlang. Mein tiefes Mitgefühl gilt den Angehörigen des Unfallopfers.
Der von Einwohnern seit Jahren geforderte Radweg hätte diesen tödlichen Unfall vermutlich verhindern können. Es wird Zeit, dass hier etwas passiert. Meine Herren André Stahl, Hubertus Ritter und Carsten Bockhardt: Hier haben Sie etwas nachzuholen!
Richtig, solch ein Radweg wäre eine wirklich gute Investition in die “Straße der Zukunft”.
Auch wenn ein vorhandener Radweg diesen einen Unfall vielleicht hätte verhindern können, so setzen Radwege doch das falsche Zeichen. Sie sagen dem Autofahrer “die Straße gehört Dir, Radfahrer haben dort nichts zu suchen” – viele Autofahrer fahren dann auch entsprechend. Auch vorausschauende und angemessene Fahrweise hätte dem Radfahrer das Leben gerettet. Das Bewußtsein im Kopf des Fahrers, daß die Fahrbahn für Mischverkehr konzipiert ist, und daß hinter der nächsten uneinsehbaren Kurve ein anderer, langsamerer Verkehrsteilnehmer sein kann, ist meiner Meinung nach viel wichtiger. Auch die Verkehrsführung kann durch geeignete Maßnahmen dieses Bewußtsein erzeugen. Sonderwege verhindern es.