Galizien markierte vor Kolumbus das westliche Ende der Welt, und so heißt das westliche Kap Spaniens auch folgerichtig “Finisterra”. Viele Jacobspilger machen auch heute nicht am Grab des Apostels Jacob in “Sant-Iago” Stop, sondern marschieren bis ans Ende der Welt durch, um dort Ihre Schuhe zu verbrennen. Interessanter als Finisterra sind aber andere Orte an Galiziens Küste, wie die Überreste des keltischen Kastells Baron oder die vielen kleinen Fischerorte nördlich von Pontevedra, wo man einen großen Teller “gedämpfter” Muscheln für 8 Euro bekommt, ein Glas einheimischen Ribeiroweines für 80 Cent dazu. Mit Spanisch kommt man ganz gut über die Runden, denn anders als im Baskenland oder in Katalonien erkennt man hier das Bemühen des Reisenden an, sein Volkshochschulspanisch am Kellner auszuprobieren.
Frische Muscheln werden in Arousa angelandet
Fundamente keltischer Rundhütten im Castell Baron an der galizischen Küste
Am Ziel des Jacobsweges in Santiago de Compostela
[...] oder eine der Gruppenreisen mitmache. Jacobsweg fällt für mich weg, da ich gerade in Santiago de Compostella war. Aber Iran oder Vietnam könnten mich schon [...]