Gedanken an IKEA

Geschrieben am Dienstag 19 Juni 2007

Blogtrainer nach dem UmzugHabe vor ein paar Tagen mein Home Office gegen ein richtiges Büro getauscht.

Nach zwei Tagen Beschäftigung mit den IKEA-Bastel-Sets waren reichlich Schrauben und Abdeckkappen übrig. Auf dem Foto lasse ich den Workshop noch einmal am geistigen Auge Revue passieren. Irgendwohin müssen die Teile schließlich gehören.

der Rüdnitzer @ 14:45
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Grönemeyer Tour 2007 im Olympiastadion Berlin

Geschrieben am Freitag 15 Juni 2007

Aufgrund eines Missverständnisses bin ich am Mittwoch im Berliner Olympiastadion gelandet. Schon auf dem Weg dorthin habe ich mich über die vielen Frauen gewundert, die in die Arena pilgerten. Nicht Fußball war ihr Ziel – der Schlagersänger Herbert Grönemeyer gab ein Konzert seiner Tour 2007.

Groenemeyer Berlin

Ihm selbst muss es auch gefallen haben, denn nach anderthalb Stunden Konzert gab Herbi noch drei Zugaben von jeweils 20 Minuten. Ich fand den Sound im Olympiastadion gruselig, was wohl auch Grönemeyer zu der Aussage veranlasste, sein nächstes Berliner Konzert in der Waldbühne geben zu wollen. Zwei Bier mit Pfand werden aber auch dort zwölf Euro kosten – dafür bekommt man sonst einen ganzen Kasten Pilsner mit Pfand.

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der Rüdnitzer @ 12:22
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Jethro Tull 2007 in der Zitadelle Spandau

Geschrieben am Freitag 15 Juni 2007

Es gibt sie noch, die handgemachte Rockmusik von Jethro Tull mit ihrem Frontmann Ian Anderson an der Querflöte. Auf der aktuellen Tour, die die Altrocker in den kommenden Tagen noch nach Hannover, Gelsenkirchen, Kiel, Regensburg, Calw und auf die Loreley führt, machten Jethro Tull am vergangenen Sonntag Station in der Spandauer Zitadelle.

Das Konzert brachte eine gute Mischung aus Klassikern und neuen Songs. Ian zitierte genüsslich aus der Diskographie und brachte das Publikum schon zum Kichern, wenn er die 60er und die 70er Revue passieren ließ. Die Fans waren vom Alter her bunt gemischt, es überwogen allerdings die Herren, bei denen das Knie schon am Hinterkopf durchschimmert.

Gut gefallen haben mir die Variationen über Themen von Jay Ass Bak (J. S. Bach) und das immergrüne Aqualung, diesmal als “Stairways to Aqualung” angekündigt. Witzig waren während des Konzertes die vielen Referenzen an Kollegen, die in diesem Sommer noch in Spandau spielen werden. So wurde ein Solo von Martin Barre explizit Ritchie Blackmore gewidmet, der am 1. August 2007 in der Spandauer Zitadelle in den Ring steigt.

Nicht gefallen hat mir die mickrige Lautstärke (den Anwohnern der Zitadelle Spandau geschuldet?), die eines Rockkonzertes unwürdig war. Wir standen gleich weit von der Bühne und vom nächsten Bierstand entfernt – die Bierbude war oft lauter.

Jethro Tull

der Rüdnitzer @ 10:52
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Urlaub auf Korfu

Geschrieben am Freitag 15 Juni 2007

Urlaub ist bekanntlich die schönste Jahreszeit. Mich führte er in diesem Jahr auf die griechische Insel Korfu, ein Kleinod im Ionischen Meer. Andy war Schuld. Gebucht habe ich bei Thomas im Reisebüro “Fern und Meer” in Eberswalde, mein Geheimtipp wegen des super Service.

Korfu hat die richtige Größe für einen Inselurlaub, nicht zu groß und nicht zu klein. Im Mai und Juni blüht es überall auf der grünsten griechischen Insel – die beste Zeit zum Wandern und auch schon zum Baden. Das Wasser hatte Anfang Juni schon über 20 Grad Temperatur.

Eigentlich wollte ich live aus dem Urlaub bloggen, aber bei den dortigen Kosten im Internetcafé von 4 Euro pro Stunde habe ich das Geld flüssiger anlegen können – in Retsina, Rotwein und Ouzo. Habe aber viele schöne Fotos mitgebracht, so dass ich jetzt einfach ein Korfu-Blog starten werde. Schaut demnächst mal rein bei www.mein-korfu.de!

Timonibucht bei Afionas

der Rüdnitzer @ 09:29
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Mond trifft Venus am Abendhimmel und bedeckt den Saturn

Geschrieben am Freitag 18 Mai 2007

Das war schon heute ganz großes Kino bei klarem Abendhimmel. Die schmale Sichel des jungen Mondes stand gegen 22 Uhr westlich der Venus, die am 9. Juni ihre größte östliche Elongation haben wird und gut zu erkennen ist.

Morgen, am Sonnabend dem 19. Mai, wird das Bild noch spektakulärer. Der Mond rückt der Venus bis auf drei Grad auf den Leib (siehe Grafik). Beide stehen dann mitten zwischen den Zwillingen am Westhimmel. Weiter links, Richtung Südwesten und deutlich höher steht hell der Saturn im Löwen. Nehmt mal Opas Fernglas zur Hand! Die Ringe sind gut zu sehen. Da der Mond täglich ein Stück weiter nach Osten wandert, kommt er am 20. Mai um 23 Uhr südlich an Pollux, einem der beiden Zwillinge, vorbei. Am 22. Mai um 21 Uhr gibt es dann eine “Saturnfinsternis” – eine Bedeckung des Saturns durch den Mond.

himmel 19 Mai um 22 Uhr

Der Himmel am 19. Mai um 22 Uhr. Grafik: www.heavens-above.com

der Rüdnitzer @ 23:40
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Baumfrevel in Rüdnitz

Geschrieben am Dienstag 8 Mai 2007

Das Barnim-Blog führt derzeit einen Fotowettbewerb durch, der die dreckigsten Ecken und die schlimmsten Umweltsünden im Barnim dokumentieret. Der Wettbewerb steht unter dem Motto „Hässlich gewinnt – Erlaubt ist was missfällt“.

Leider bin ich als Autor des Barnim-Blogs nicht teilnahmeberechtigt. Wäre ich es, hätte ich dieses Foto aus der Rüdnitzer Dorfstaße eingesandt. Jedesmal, wenn ich dort mit dem Rad vorbeifahre, frage ich mich, ob schon jemand Strafanzeige gegen den Verursacher dieses Baumfrevels gestellt hat. Fürchterlich, nur noch durch Tierquälerei zu überbieten.

Baumfrevel Dorfstraße Rüdnitz

der Rüdnitzer @ 15:13
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Tipp für Feinschmecker: Spargel aus Tempelfelde

Geschrieben am Samstag 5 Mai 2007

Habt Ihr auch schon einmal soganannten “Beelitzer” am Straßenrand vom fliegenden Händler gekauft? Selber Schuld. Vergesst Beelitz. Fahrt nach Tempelfelde!

Mehr auf dem Barnim-Blog.

der Rüdnitzer @ 20:39
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Prohibition in Tallinn

Geschrieben am Dienstag 1 Mai 2007

Tallinn 1.jpg
Tallinner Altstadt vom Kirchturm St. Olav

Tallinn 2.jpgTallinn, die estnische Hauptstadt, ist eine Lübecker Gründung von 1230, und das merkt man an allen Ecken und Enden. Auch wenn die Stadt seit der Eroberung durch Zar Peter den I. bis zum Abzug der russischen Truppen 1994 die meiste Zeit russisch regiert wurde. Kyrillische Buchstaben findet man heute nur noch selten. Die große russische Bevölkerungsgruppe, in Estland 26%, in Tallinn sogar etwa 40% der Bevölkerung, fühlt sich als Verlierer der Geschichte, und so kommt es, dass es in Estland brodelt.

Ein kleiner Anlass wie die Demontage eines russischen Kriegerdenkmals in der vergangenen Woche genügte, um Unruhen auszulösen, bei denen in der Tallinner Innenstadt besonders die Fensterscheiben gutgehender estnischer Geschäfte zu Bruch gingen. Noch zwei Tage nach diesen Unruhen war die Stadt voller Polizei und eine seltsame, bedrückende Stimmung zu spüren. Die Glaserinnung hatte viel zu tun. In den Geschäften war der Verkauf von Alkohol bis zum 3. Mai verboten worden, lediglich in den Gaststätten konnte man Vana Tallinn, den einheimischen hochprozentigen Kräuterschnaps bekommen.

Nicht nur die Altstadt der alten Hansestadt mit ihren vielen Kirchen und Bürgerhäusern ist sehenswert. Auch in der nahen Umgebung gibt es interessante Plätze. Zu empfehlen ist das Sommerschloss Katharinental von 1718, in das Peter der I. seine Gemahlin abschob, wenn er mal wieder als Zimmermann in Holland ein paar Gulden dazuverdienen mußte oder auch nur in Petersburg seine Ruhe haben wollte. Wir waren an einem Montag da und auch ganz allein, da geschlossen.

Katharinental Kadriorg
Sommerschloss Kadriorg im Osten Tallinns

Ebenso verschlossen blieb uns das ganz in der Nähe befindliche KuMu. Dies ist die estnische Abkürzung für Kunstmuseum. Hier sucht offenbar eine wiedergeborene Nation ihre künstlerische Identität im Gigantismus, nicht ganz gelungen. Montags und dienstags lohnt der Weg schon garnicht, weil man nur die Außenanlagen besichtigen kann. Ich wette allerdings um einen Eimer Saku (so heißt hier das Bier), dass dieses Museum bald als Kulisse für James Bond erntdeckt wird.

Kunstmuseum Tallinn
Das KuMu in Tallinn – Gigantismus in Sichtbeton. Der Betonklotz im Vordergrund rollt auf acht Rädern

der Rüdnitzer @ 22:24
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Ein Land ohne Muenzen

Geschrieben am Sonntag 29 April 2007

Wie Ihr seht habe ich das lange Wochenende dazu genutzt in ein Land zu fahren dessen Tastatur ich nicht beherrsche. Es gibt keine Umlaute auf der Tastatur. Ich finde kein Komma. Deshalb die kurzen Saetze. Und den Satzpunkt zaubere ich rechts aus der Zehnertastatur.

Was aber noch merkwuerdiger ist: In diesem Land gibt es keine Muenzen. Nur Banknoten. Der kleinste Schein hat etwa einen Wert von 6 Cent. Das reicht aber aus um saemtliche Preise zu bilden.

Das Land liegt uebrigens in der europaeischen Union. Die Tage sind lang und die Naechte nur kurz. Der Schnaps schmeckt nach Mandeln und das Bier ist lecker.

der Rüdnitzer @ 22:52
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Bahnhof Bernau, von der Bahnhofspassage gesehen

Geschrieben am Donnerstag 26 April 2007

Bahnhofspassage Bernau.jpg

Es ist noch nicht einmal Ende April, und schon ist vom Parkdeck der Bahnhofspassage Bernau kein Bahnhof mehr zu sehen. Wir hatten keinen Winter dieses Jahr, dafür jetzt schon Sommer. 23 Grad.

der Rüdnitzer @ 00:00
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